Das Damaskus-Zimmer

im Museum für Völkerkunde Dresden - Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen

Geschichte(n)


Spendenaktion für das Damaskuszimmer

Am 13. Februar hat der 2015 nach Deutschland geflüchtete syrische Künstler Wael Al Wareeth Deutschland verlassen, um nach fünf Jahren Flucht seine Frau Ruba wiederzusehen.
Aus Anlass seines Abschieds verschenkte er digitale Drucke seiner drei Kunstwerke „The Third Eye“, „Masha Allah“ und „Das Lied der Deutschen“ und bat als Gegenwert um Spenden für die Restaurierung des Dresdner Damaskuszimmers. 

Mehr dazu hier...

Ein herzlicher Dank an alle, die seiner Bitte gefolgt sind!

 

2010 - Das Damaskuszimmer wird 200 Jahre

Dieses schöne Jubiläum wurde am 17. Oktober im Museum für Völkerkunde Dresden mit einem orientalischen Familienfest gefeiert. Die kleinen und großen Besucher konnten sich von orientalischen Märchen bezaubern lassen, einer Bauchtänzerin zuschauen und arabische Speisen kosten. Interessantes zum Damaskuszimmer und zu islamischer Kunst konnte man bei verschiedenen Vorträgen erfahren, für die Kinder gab es kleine Mitmachaktionen - ein schönes Fest mit vielen interessierten Besuchern, die dem Zimmer auch zukünftig zu wünschen sind.

Und ein schöner Anlass, sich bei allen, die direkt oder indirekt an der Wiedererstehung des Damaskuszimmers teilhaben, zu bedanken!
Herzlichen Dank!

Deutsches Konsulat in Damaskus

 

Ein Damaszener Restaurator in Dresden

Im August 2010 bekamen die Restauratoren des Damaskuszimmers tatkräftige Unterstützung durch einen Kollegen aus Damaskus:
Shadi Khalil, der in seiner Heimatstadt bereits mehrere Räume mit Wandvertäfelungen restaurierte, konnte im Rahmen eines Stipendiums des Institutes für Auslandsbeziehungen (ifa) sieben Wochen in Deutschland Erfahrungen sammeln und sich mit Fachkollegen austauschen. Nicht zuletzt Dank seiner Mitarbeit an der Restaurierung des Damaskuszimmers konnte zum 200. Geburtstag den Besuchern ein weiterer Teil der Vertäfelung präsentiert werden.

Mehr zu seinem Aufenthalt und seiner Mitarbeit bei der Restaurierung des Dresdener Damaskuszimmers lesen Sie
hier...

 

Fahrradtour 2006 Dresden - Damaskus
Eine Reise zur Unterstützung der Restaurierung und Wiedererrichtung des Dresdner Damaskuszimmers im Japanischen Palais

Im April/Mai 2006 haben vier Teilnehmer in 40 Tagen die ca. 4000 Kilometer nach Damaskus mit dem Fahrrad zurückgelegt. Die Reise führte sie von Dresden über Tschechien, die Slowakei, Ungarn, die Balkanländer, die Türkei und das Ost- bzw. Westanatolische Hochland nach Syrien und schließlich nach Damaskus.

Ziel war es , für dieses Unternehmen ein gewisses Medieninteresse zu wecken, und so auch einen positiven Einfluss auf den Bekanntheitsgrad des Dresdner Damaskuszimmers im Japanischen Palais zu ereichen. Vielleicht hilft dann diese gewonnene Popularität einer Firma oder einem Unternehmen ihr Produkt mit der Wiedererrichtung des Dresdner Damaskuszimmers im Japanischen Palais in Verbindung zu bringen. Eine so entstehende Interessengemeinschaft könnte helfen, das Projekt finanziell zu unterstützen und zum guten Ende zu bringen.

Teilnehmer der Reise:

Hagen Friede, Mitarbeiter des Staatlichen Museum für Völkerkunde Dresden
Frithjof Müller, Steinmetz
Lutz Richter, Dipl. Ing. für Luft- und Kältetechnik
Hans Georg Dallmann, Dipl. Ing. für Verfahrenstechnik

Start: am 17.04.2006 um 8.00 Uhr vorm Japanischen Palais

Fahrradtour Dresden Damaskus Strecke

 


Fahrradtour Dresden Damaskus Ankunft

...und endlich am Ziel: glückliche Ankunft am 22.Mai 2006 in Damaskus

 

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